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Pepi Super Stores: Fun & Games

Pepi Super Stores: Fun & Games

Bewertung
4,0
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Inhaltsbewertung
USK ab 0 Jahren

Pepi Super Stores: Fun & Games - Screenshots

Pepi Super Stores: Fun & Games
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Pepi Super Stores: Fun & Games - Beschreibung

App-Name
Pepi Super Stores: Fun & Games
Paketname
com.PepiPlay.PepiShopping
Entwickler
Pepi Play
Kategorie
Lernen
Zuletzt aktualisiert
22.03.2017
Version
1.15.0

Analyse von TrendiApps

Bei Pepi Super Stores: Fun & Games lande ich nicht in einem Spiel mit Punkten, Zeitdruck oder komplizierten Regeln, sondern in einer bunten Einkaufswelt, die zum freien Ausprobieren einlädt. Ich kann Figuren durch verschiedene Geschäfte führen, Gegenstände entdecken und Situationen selbst in Gang setzen. Genau das macht den Titel für Kinder interessant, die lieber ausprobieren als Anleitungen lesen. Für Eltern ist wichtig: Die Anwendung ist kostenlos erhältlich, richtet sich mit der Altersfreigabe USK ab 0 Jahren an sehr junge Nutzer und stammt vom Entwickler Pepi Play.

Mein erster Eindruck ist deshalb weniger „Spiel mit Ziel“ als „digitaler Ort zum Spielen“. Wer eine klare Aufgabe mit einem eindeutigen Ende sucht, wird sich zunächst vielleicht fragen, was genau zu tun ist. Wer dagegen eine ruhige, kreative Beschäftigung für ein Kind sucht, bekommt eine zugängliche Umgebung, in der kleine Handlungen sofort sichtbar werden. Die große Stärke liegt in der Freiheit, die zugleich die größte Umstellung gegenüber klassischen Lernspielen ist.

Was mich in der Einkaufswelt erwartet

Die Geschäfte sind so gestaltet, dass Kinder verschiedene Rollen und Alltagssituationen nachspielen können. Eine Figur kann sich bewegen, Dinge ansehen und mit der Umgebung in Kontakt kommen. Dabei entsteht kein Leistungsdruck. Ich muss keine richtige Reihenfolge einhalten und kann eine Szene jederzeit anders gestalten. Das fühlt sich eher wie ein digitales Puppenhaus an als wie ein gewöhnliches Lernspiel.

Anleitungen und Neuigkeiten zu Pepi Super Stores: Fun & Games

Die Einordnung als Lernspiel passt vor allem deshalb, weil Kinder beim freien Spiel Zusammenhänge erkunden. Sie beobachten, was passiert, wenn sie eine Figur an einen anderen Ort ziehen oder einen Gegenstand auswählen. Das fördert Aufmerksamkeit, Sprache und Fantasie eher nebenbei. Es ersetzt kein gezieltes Übungsprogramm für Buchstaben oder Zahlen, aber es bietet Gesprächsanlässe: Was ist das? Wer arbeitet hier? Was könnte die Figur als Nächstes machen?

Die Darstellung ist freundlich und klar. Große Figuren und auffällige Gegenstände helfen dabei, den Blick zu lenken, ohne dass der Bildschirm mit Text überladen wirkt. Gerade für Kinder, die noch nicht lesen, ist das ein Vorteil. Ich würde trotzdem nicht erwarten, dass ein Kind jede Umgebung sofort vollständig versteht. Die Welt lädt zum Suchen ein, und manche Reaktion entdeckt man erst durch wiederholtes Antippen oder Ziehen.

Die Verbreitung des Spiels zeigt, dass es viele Familien erreicht hat: Im Store stehen über 50 Millionen Installationen, außerdem liegt die durchschnittliche Bewertung bei 4,0 aus rund 234.000 Bewertungen. Diese Zahlen sagen nicht, dass jedes Kind denselben Zugang findet, sie passen aber zu meinem Eindruck eines bekannten, niedrigschwelligen Titels. Die etwa 1.100 geschriebenen Rezensionen deuten zugleich darauf hin, dass Eltern neben Begeisterung auch konkrete Erwartungen an Bedienung und Umfang haben.

Der erste Start ohne unnötige Hürden

Nach der Installation würde ich das Spiel zunächst gemeinsam mit dem Kind öffnen, nicht weil die Bedienung schwierig wäre, sondern weil die ersten Minuten den späteren Umgang bestimmen. Statt sofort alles selbst zu erklären, lasse ich das Kind zuerst eine Figur auswählen und den Bildschirm erkunden. So sehe ich schnell, ob es lieber Figuren bewegt, Gegenstände entdeckt oder einfach die Räume betrachtet.

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Es hilft, das Gerät quer und ruhig vor dem Kind zu platzieren und nicht nebenbei andere Apps geöffnet zu lassen. Bei einem freien Spiel ohne feste Aufgaben kann ein unruhiger Start sonst leicht den Eindruck erwecken, es gebe gar nichts zu tun. Ich sage lieber: „Schau, was du hier bewegen kannst“, statt eine bestimmte Lösung vorzugeben. Dadurch bleibt das Spiel offen und das Kind entwickelt seine eigene Vorgehensweise.

Die aktuelle Version ist 1.15.0 und läuft ab Android 6.0. Für ein älteres Gerät sollte man vor dem Download prüfen, ob das Betriebssystem diese Voraussetzung erfüllt. Das ist besonders relevant, wenn das Spiel auf einem gebrauchten Familien-Tablet landen soll. Der Titel ist gratis, allerdings gibt es bei der Abrechnung über Google Play In-App-Käufe zwischen 0,99 € und 3,99 €. Ich würde deshalb vor der Übergabe an ein Kind die Kaufmöglichkeiten des Geräts kontrollieren.

Ein kleiner, aber nützlicher Schritt ist, die erste Sitzung zeitlich zu begrenzen. Nicht weil das Spiel hektisch wäre, sondern weil freies Entdecken schnell länger dauert als erwartet. Nach einer kurzen Runde kann das Kind erzählen, welchen Laden oder welche Figur es am interessantesten fand. So wird aus dem bloßen Tippen eine gemeinsame Beobachtung, und Eltern merken zugleich, ob die offene Struktur zum Kind passt.

Der erste echte Erfolg entsteht durch eine kleine Handlung

Die erste sinnvolle Erfolgserfahrung muss hier kein gewonnenes Level sein. Für mich ist sie erreicht, wenn ein Kind selbst herausfindet, dass eine Figur auf eine Aktion reagiert. Das kann bedeuten, eine Figur an einen anderen Platz zu ziehen, einen auffälligen Gegenstand anzutippen oder eine kleine Alltagsszene nachzuspielen. Sobald das Kind eine Reaktion bewusst wiederholt, hat es das Grundprinzip verstanden: Diese Welt wartet auf eigene Ideen.

Ich empfehle, mit einem einzigen Bereich zu beginnen und nicht sofort alle Geschäfte zu durchforsten. Das klingt unspektakulär, ist aber bei offenen Kinder-Apps entscheidend. Zu viele Eindrücke führen schnell dazu, dass das Kind nur noch wahllos über den Bildschirm wischt. Eine konkrete Aufgabe wie „Finde etwas, das eine Figur benutzen kann“ macht die erste Runde überschaubar, ohne dem Spiel ein starres Regelwerk aufzuzwingen.

Besonders gut funktioniert das mit einem Erwachsenen, der Fragen stellt, aber die Lösung nicht vorwegnimmt. „Was glaubst du, passiert, wenn du sie dorthin ziehst?“ ist hilfreicher als eine genaue Anweisung. Das Kind trainiert dabei nicht nur die Fingerbewegung, sondern auch Vermutungen und Ursache-Wirkung-Denken. Für jüngere Kinder ist diese Begleitung oft der Unterschied zwischen einer verständlichen Spielwelt und einem Bildschirm voller zufälliger Reize.

Ein weiterer praktischer Tipp: Wenn das Kind eine interessante Szene entdeckt, sollte man sie nicht sofort unterbrechen, um den nächsten Bereich zu zeigen. Wiederholung ist hier kein Leerlauf. Kinder bauen durch dieselbe Handlung Sicherheit auf und verändern sie später von selbst. Ich würde erst dann weitergehen, wenn das Kind die erste Umgebung nicht mehr nur zufällig bedient, sondern gezielt etwas ausprobiert.

Warum die offene Bedienung manchmal verwirrt

Die häufigste Irritation entsteht vermutlich bei der Frage, wann eine Aufgabe erledigt ist. Es gibt nicht den typischen Moment mit „Gewonnen“ oder einer langen Liste abgehakter Ziele. Ein Kind, das von Lern-Apps mit Übungen und Belohnungen kommt, könnte deshalb annehmen, die Anwendung funktioniere nicht. In Wirklichkeit ist das Ausprobieren selbst der Kern. Diese Erklärung sollte man am Anfang ruhig aussprechen.

Auch die vielen möglichen Berührungen können zunächst unübersichtlich wirken. Ein Kind tippt vielleicht auf alles, zieht Figuren durcheinander und wechselt ständig den Ort. Das ist kein Fehler, aber es kann helfen, die Aufmerksamkeit auf eine einzige Figur zu lenken. Danach kann man gemeinsam testen, welche Gegenstände sichtbar reagieren. Auf diese Weise wird die freie Welt Schritt für Schritt lesbar, ohne dass man sie in ein Arbeitsblatt verwandelt.

Eltern sollten außerdem nicht erwarten, dass jede Sitzung gleich intensiv oder gleich lehrreich wirkt. An einem Tag möchte ein Kind vielleicht nur Figuren bewegen, am nächsten Tag erfindet es eine kleine Geschichte. Der pädagogische Wert entsteht vor allem im Gespräch und im selbstständigen Erkunden. Wer ein klar messbares Training mit Fortschrittsbalken, Aufgabenstufen und wiederholbaren Übungen sucht, findet in einer spezialisierten Lern-App wahrscheinlich die bessere Lösung.

Die In-App-Käufe sind ein Punkt, den ich vor der Nutzung mit Kindern bewusst einordnen würde. Der kostenlose Einstieg macht das Kennenlernen einfach, aber ein Kind sollte nicht selbst entscheiden müssen, ob zusätzliche Inhalte gekauft werden. Ich würde die Kaufkontrolle des Google-Play-Kontos nutzen und das Spiel zunächst ohne Zahlungsentscheidung testen. So bleibt klar, ob die vorhandene Spielwelt bereits ausreicht, bevor Geld ausgegeben wird.

So wird aus dem ersten Ausprobieren ein gutes Alltagsspiel

Ein realistischer Einsatz wäre ein verregneter Nachmittag, an dem ein Kind nach dem Kindergarten noch etwas Ruhiges machen möchte. Ich würde das Spiel auf dem Tablet öffnen, zuerst eine Figur auswählen lassen und dann eine kleine Handlung vorschlagen: eine Figur soll durch einen Laden geführt werden, während das Kind erzählt, was dort passiert. Nach einigen Minuten kann das Kind die Rollen wechseln oder eine eigene Geschichte beginnen. Der Bildschirm liefert den Rahmen, die eigentliche Idee kommt vom Kind.

Für Geschwister kann die offene Struktur zugleich angenehm und schwierig sein. Zwei Kinder können gemeinsam eine Szene erfinden, aber ohne klare Regeln kann auch Streit darüber entstehen, wer die Figur bewegen darf. In diesem Fall würde ich Rollen verteilen: Ein Kind entscheidet, was passieren soll, das andere bedient den Bildschirm. Danach wird gewechselt. Diese einfache Abmachung macht aus dem Spiel eine gemeinsame Aktivität statt eines Wettrennens um die Kontrolle.

Ein nicht sofort offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit, Sprache über Handlung aufzubauen. Während das Kind eine Figur durch die Geschäfte bewegt, kann es Gegenstände benennen, kurze Dialoge erfinden oder erklären, warum eine Figur an einen bestimmten Ort geht. Das funktioniert besonders gut bei Kindern, die mit offenen Rollenspielen anfangen. Bei einem Kind, das sprachlich gezielt üben soll, würde ich die Anwendung allerdings nur als Anlass verwenden und nicht als vollständiges Sprachlernprogramm betrachten.

Ebenso nützlich ist die Freiheit, eine Szene mehrfach umzubauen. Beim ersten Durchlauf entdeckt das Kind vielleicht nur eine Bewegung, beim zweiten entsteht eine Geschichte und beim dritten werden Rollen getauscht. Ich würde deshalb nicht versuchen, möglichst schnell alle Bereiche zu sehen. Der bessere nächste Schritt ist, eine bekannte Szene mit einer neuen Idee zu verändern. So bleibt das Spiel überschaubar und gewinnt trotzdem an Tiefe.

Was im Vergleich zu typischen Lernspielen anders ist

Viele Lernspiele arbeiten mit kurzen Aufgaben, richtigen Antworten und unmittelbarem Feedback. Das ist praktisch, wenn ein Kind eine bestimmte Fähigkeit üben soll und Eltern Fortschritte leicht nachvollziehen möchten. Pepi Play verfolgt hier einen anderen Weg: Die Motivation kommt aus der Umgebung und aus eigenen Geschichten, nicht aus Punkten oder einer vorgegebenen Reihenfolge. Ich empfinde das als entspannter, aber auch weniger zielgerichtet.

Gegenüber klassischen Kreativ-Apps ist die Einkaufswelt stärker an vertrauten Alltagssituationen orientiert. Kinder können Rollen spielen, statt nur Farben, Formen oder Bilder zu kombinieren. Das macht den Einstieg für viele Familien leicht, weil man an Erlebnisse aus dem echten Leben anknüpfen kann. Wer jedoch umfangreiche Zeichenwerkzeuge, freie Musikgestaltung oder ein systematisches Baukastensystem erwartet, sollte seine Erwartungen anpassen.

Im Vergleich zu Lernkarten-Apps oder Vorschultrainern bietet der Titel weniger direkte Kontrolle über Lernziele. Ich kann nicht einfach ein bestimmtes Übungsniveau auswählen und anschließend eine Auswertung lesen. Dafür fühlt sich das Spiel weniger wie Hausaufgabe an. Meine Empfehlung hängt deshalb vom Zweck ab: Für fantasievolles Rollenspiel und gemeinsames Entdecken ist es überzeugend; für gezieltes Rechnen, Lesen oder Buchstabentraining würde ich eine dafür entwickelte Anwendung bevorzugen.

Die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren passt zur freundlichen Ausrichtung. Trotzdem würde ich die passende Nutzung nicht allein aus der Altersfreigabe ableiten. Ein sehr junges Kind braucht wahrscheinlich eine kurze Einführung, während ein älteres Kind die offenen Möglichkeiten schneller selbst nutzt. Die entscheidende Frage ist nicht, ob das Kind schon lesen kann, sondern ob es Freude daran hat, ohne vorgegebene Aufgabe eigene Szenen zu erfinden.

Für wen sich der Download lohnt und wann ich abraten würde

Ich würde das Spiel Familien empfehlen, die eine ruhige, bildschirmbasierte Beschäftigung mit viel Fantasie suchen. Es passt zu Kindern, die gerne Alltagssituationen nachspielen, Figuren bewegen und selbst bestimmen, was als Nächstes passiert. Auch für Eltern, die gemeinsam mit ihrem Kind erzählen und beobachten möchten, ist es interessant. Der kostenlose Einstieg senkt die Hürde, die Welt erst einmal kennenzulernen.

Weniger passend ist es für Kinder, die ausschließlich klare Ziele und schnelle Belohnungen mögen. Auch Eltern, die eine App mit dokumentierbarem Lernfortschritt suchen, werden vermutlich mehr von einer strukturierten Alternative haben. Wer den Bildschirm nur dann erlaubt, wenn eine konkrete Fähigkeit trainiert wird, sollte den offenen Spielcharakter nicht künstlich als Unterricht verkaufen. Das würde dem Titel nicht gerecht werden und könnte beim Kind falsche Erwartungen wecken.

Ich sehe außerdem eine Grenze bei der gemeinsamen Nutzung auf sehr kleinen Bildschirmen. Freies Ziehen und Antippen macht mehr Spaß, wenn Figuren und Gegenstände gut erkennbar bleiben. Auf einem älteren oder beengten Gerät kann die Bedienung weniger angenehm wirken, auch wenn das Spiel grundsätzlich für Android ab Version 6.0 ausgelegt ist. Vor einer längeren Nutzung würde ich deshalb eine kurze Proberunde machen und beobachten, ob das Kind sicher trifft und zieht.

Der Titel hat im Store eine durchschnittliche Bewertung von 4,0 und ist damit für mich kein Anlass, unkritisch von einem perfekten Erlebnis zu sprechen. Die große Zahl an Installationen zeigt Reichweite, ersetzt aber nicht den persönlichen Test. Gerade bei einem offenen Spiel hängt viel davon ab, ob das Kind die fehlenden Aufgaben als Freiheit oder als Orientierungslosigkeit erlebt. Diese Unterscheidung wird meist schon in den ersten Minuten sichtbar.

Mein Ablauf für die ersten drei Spielrunden

In der ersten Runde würde ich lediglich die Bedienung kennenlernen: eine Figur auswählen, sie bewegen, Gegenstände antippen und beobachten, was sich verändert. Ich würde nicht erklären, dass es einen bestimmten Weg gibt, weil genau diese Erwartung hier eher bremst. Das Ziel wäre nur, dass das Kind eine Handlung absichtlich wiederholt und merkt, dass es die Szene selbst beeinflusst.

In der zweiten Runde würde ich eine kleine Geschichte anregen. Eine Figur bekommt eine Aufgabe, besucht einen Bereich und trifft dort auf eine andere Figur oder einen Gegenstand. Ob die Geschichte logisch ist, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass das Kind Entscheidungen trifft und nicht nur auf zufällige Reaktionen wartet. Wenn es an einer Stelle nicht weiterweiß, gebe ich einen Hinweis als Frage und übernehme nicht sofort die Bedienung.

In der dritten Runde würde ich einen Perspektivwechsel vorschlagen: eine andere Figur, ein anderer Laden oder eine veränderte Reihenfolge. Dadurch zeigt sich, ob das Kind das Grundprinzip verstanden hat oder nur eine einzelne Berührung auswendig gelernt hat. Wenn die Motivation sinkt, würde ich nicht drängen. Bei dieser Art Spiel ist eine kurze, positive Sitzung sinnvoller als eine lange Runde, in der das Kind nur noch herumtippt.

Für Eltern beantwortet dieser Ablauf auch die praktische Frage, ob man dauerhaft daneben sitzen muss. Nein, nicht unbedingt. Am Anfang ist Begleitung hilfreich, damit das Kind die offene Struktur versteht und die Kaufoptionen nicht versehentlich ansteuert. Danach können viele Kinder selbstständig spielen. Ich würde aber gelegentlich nachfragen, was gerade passiert, weil der größte Mehrwert oft im Erzählen und nicht allein in der Bildschirmaktion liegt.

Mein Fazit nach dem Ausprobieren

Pepi Super Stores: Fun & Games ist für mich ein liebevoll angelegtes, offenes Spiel für Kinder, die gerne Geschichten aus Alltagssituationen machen. Es verlangt keine Lesekenntnisse und setzt nicht auf Zeitdruck. Stattdessen bietet es eine spielerische Welt, in der kleine Entdeckungen zu eigenen Szenen werden. Genau deshalb würde ich es eher als digitales Rollenspiel mit Lernpotenzial beschreiben als als klassisches Trainingsprogramm.

Besonders überzeugend finde ich den einfachen Einstieg, die freundliche Gestaltung und die Möglichkeit, eine Handlung immer wieder neu zu erfinden. Gleichzeitig muss man die fehlenden klaren Ziele akzeptieren. Wer eine Aufgabe nach der anderen abhaken möchte, wird sich wahrscheinlich schneller langweilen oder verwirrt fühlen. Auch die In-App-Käufe zwischen 0,99 € und 3,99 € sollte ein Erwachsener vor der Nutzung im Blick behalten.

Der Entwickler Pepi Play stellt den Titel kostenlos bereit, und die Altersfreigabe USK ab 0 Jahren macht ihn grundsätzlich für Familien mit sehr jungen Kindern zugänglich. Meine Empfehlung lautet trotzdem: zuerst gemeinsam starten, eine einzige kleine Handlung ausprobieren und das Kind anschließend selbst entscheiden lassen, ob es weiter erkunden möchte. Wenn daraus eine Geschichte entsteht, erfüllt das Spiel seinen Zweck bereits sehr gut. Wenn dagegen ein konkretes Lernziel im Vordergrund steht, ist eine stärker strukturierte Alternative die bessere Wahl.

Häufig gestellte Fragen zu Pepi Super Stores: Fun & Games

Was ist Pepi Super Stores: Fun & Games und für welches Alter ist das Spiel geeignet?

Pepi Super Stores: Fun & Games ist ein kreatives digitales Rollenspiel für Kinder, in dem verschiedene Geschäfte und Alltagssituationen erkundet werden können. Die Spieler wählen Figuren aus, probieren Gegenstände aus und erfinden eigene Geschichten, ohne einem festen Spielablauf folgen zu müssen. Die farbenfrohe Gestaltung ist besonders für jüngere Kinder geeignet; Eltern sollten dennoch die offizielle Altersempfehlung im jeweiligen App Store prüfen.


Wie funktioniert das Gameplay von Pepi Super Stores: Fun & Games?

Das Spiel setzt vor allem auf freies Entdecken und fantasievolles Spielen. In den unterschiedlichen Bereichen können Kinder Figuren bewegen, Gegenstände aufnehmen, Outfits wechseln und verschiedene Interaktionen ausprobieren. Es gibt normalerweise keinen Zeitdruck und keine komplizierten Regeln. Dadurch eignet sich die App gut für kurze Spielphasen, aber auch für längere kreative Geschichten, die Kinder selbstständig entwickeln können.


Ist Pepi Super Stores: Fun & Games kostenlos oder entstehen zusätzliche Kosten?

Ob die vollständige Version kostenlos verfügbar ist, hängt von der Plattform und dem jeweiligen Angebot ab. Häufig kann ein Teil der Inhalte gratis ausprobiert werden, während weitere Bereiche, Figuren oder Gegenstände über einen Kauf freigeschaltet werden. Vor dem Download sollten Eltern deshalb die Preisangaben, In-App-Käufe und mögliche Kaufbeschränkungen im Google Play Store oder Apple App Store genau kontrollieren.


Benötigt Pepi Super Stores: Fun & Games eine Internetverbindung?

Die grundlegenden Spielbereiche lassen sich nach der Installation häufig auch ohne permanente Internetverbindung verwenden. Für den ersten Download, Aktualisierungen, zusätzliche Inhalte oder bestimmte Funktionen kann jedoch eine Verbindung erforderlich sein. Das genaue Verhalten kann sich je nach Gerät und Version unterscheiden. Wer die App unterwegs nutzen möchte, sollte sie vorher über WLAN starten und die gewünschten Inhalte testen.


Ist Pepi Super Stores: Fun & Games sicher für Kinder und enthält die App Werbung?

Die App wurde mit einer kinderfreundlichen, bunten Oberfläche und leicht verständlichen Interaktionen entwickelt. Trotzdem sollten Eltern vor der Nutzung prüfen, ob die installierte Version Werbung, In-App-Käufe oder externe Links enthält. Empfehlenswert sind außerdem aktivierte Kindersicherungen sowie die Deaktivierung unbeaufsichtigter Käufe. So können Kinder kreativ spielen, ohne versehentlich Inhalte zu öffnen oder Kosten zu verursachen.

Vorteile

  • Viele Geschäfte und Bereiche laden zum freien Erkunden ein.
  • Zahlreiche Gegenstände können kombiniert
  • bewegt und kreativ eingesetzt werden.
  • Die Figuren reagieren kindgerecht auf verschiedene Aktionen.
  • Bunte Grafik und einfache Bedienung sind auch für jüngere Kinder geeignet.
  • Das Spiel fördert Fantasie
  • Rollenspiel und selbstständiges Entdecken.

Nachteile

  • Einige Inhalte und Bereiche sind nur über In-App-Käufe verfügbar.
  • Ohne feste Aufgaben kann das Spiel für manche Kinder schnell eintönig werden.
  • Es gibt nur wenige klare Lernziele oder erklärende Anleitungen.
  • Auf älteren Geräten kann die Darstellung gelegentlich ruckeln.
  • Für jüngere Kinder sollten Eltern Käufe und Bildschirmzeit kontrollieren.
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